04.02.2020

Die Haut der Erde

Jedes Jahr, am 5. Dezember, ist der "Internationale Tag des Bodens". Warum das? Weil der Boden für uns Menschen so wichtig ist, so unersetzlich. Die Erhaltung der Böden ist heute eine der größten Herausforderungen, denn vielerorts auf der Erde wird er unwiederbringlich zerstört.
Viele Faktoren belasten den Boden: natürliche Erosionen (das Abtragen des Bodens durch Wind und Wasser) oder schwere Fahrzeuge auf feuchtem Untergrund (Bodenverdichtung); Verringerung der Ackerfläche durch veränderte Nutzformen (zum Beispiel durch den Bau von Straßen, Häusern - besonders auf wertvollen Ackerböden). Auch die Funktion des Bodens geht dabei verloren: durch Versiegelung (also Beton und Asphalt) kann kein Wasser mehr versickern.

Wir stehen mit beiden Füßen auf dem Boden und vergessen oft, dass er unser größter Schatz ist. Er ist immer da, trägt und ernährt uns. Nur zwölf Prozent der gesamten Erdoberfläche sind Böden, mit denen die Menschen ernährt werden können. Und dieser Anteil wird ständig kleiner. Auch bei uns: jeden Tag "verschwinden" 75 Hektar Boden - die Fläche ist größer als 100 Fußballfelder. Für Landwirte ist jedes Jahr ein "Jahr des Bodens", und das seit tausenden von Jahren. Der Boden ist das Wertvollste in seinem Unternehmen, und Boden ist nicht vermehrbar! Für die landwirtschaftliche Nutzung der Böden gilt schon immer: Fruchtbarkeit und Ertragsfähigkeit der Ackerflächen erhalten und mehren sind oberste Prinzipien.

Umweltschonende und gleichzeitig ertragreiche Anbauverfahren dienen dazu, die Fruchtbarkeit des Bodens langfristig zu erhalten. Mit einer durchdachten Gestaltung von Fruchtfolge (Reihenfolge der angebauten Sorten), Düngung, Pflanzenschutz und durch Bodenbearbeitung sowie einen schonenden Maschineneinsatz hat der Landwirt viele Maßnahmen zur Verfügung, um den Boden nachhaltig zu sichern.
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