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08.09.2026

Strukturwandel setzt sich fort

Auch unter Deutschlands Mischfutterproduzenten schreitet der Strukturwandel immer weiter voran. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unter Hinweis auf erste Zahlen des Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) mitteilte, produzierten im Wirtschaftsjahr 2025/26 insgesamt 253 meldepflichtige Betriebe 22,5 Mio. Tonnen Mischfutter. Im Jahr davor waren es noch 260 Betriebe mit einer Gesamtmenge von 22,2 Mio. Tonnen.

Laut BLE blieb Schweinefutter mit rund 8,3 Mio. Tonnen trotz eines leichten Produktionsrückgangs um 1,1% die wichtigste Futtersorte in Deutschland. Dahinter folgt Rinderfutter, dessen Herstellung gegenüber 2024/25 um 3% auf 6,7 Mio. Tonnen ausgeweitet wurde. Ebenfalls zugelegt hat die Herstellung von Geflügelfutter, und zwar um 1,5% auf 6,6 Mio. Tonnen.

Für die Herstellung der gesamten Futtermenge wurden 2025/26 fast 20,1 Mio. Tonnen meldepflichtige Rohstoffe verarbeitet. Der Löwenanteil, nämlich rund 10,9 Mio. Tonnen, entfiel wiederum auf Getreide. Im Vorjahresvergleich ist der Einsatz von Getreide gestiegen; 2024/25 waren es 10,7 Mio. Tonnen. Auch der Einsatz von Ölnebenerzeugnissen im Mischfutter nahm weiter zu. Im Berichtsjahr wurden fast 5,9 Mio. Tonnen Ölschrote verarbeitet, womit die Vorjahresmenge um 2,4% überschritten wurde.

Die Anzahl der Produzenten mit weniger als 1.000 Tonnen Jahrestonnage an Mischfutter wuchs nach BLE-Angaben um zwei auf jetzt 14 Betriebe. Durch die insgesamt geringere Zahl an Verarbeitern ist die durchschnittliche Herstellungsmenge pro Betrieb 2025/26 um 4,2% auf 89.070 Tonnen gestiegen. AgE