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25.08.2026

Weniger Verstöße an Gewässern

Im Jahr 2025 kam es bei Kontrollen zur Einhaltung des Anwendungsverbots von Pflanzenschutzmitteln an Gewässern zu weniger Beanstandungen als in den Vorjahren. Das geht aus dem neuen Jahresbericht Pflanzenschutz-Kontrollprogramm des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hervor, der am Montag (24.8.) veröffentlicht wurde. Im Berichtsjahr war es bei 33% der Kontrollen beziehungsweise 34% der kontrollierten Betriebe zu Verstößen gekommen. Insgesamt waren 687 Kontrollbesuche in 667 Betrieben durchgeführt und die Einhaltung über Bodenproben überprüft worden. Beanstandungsquoten zuvor höher In den Vorjahren war es zu spürbar höheren Beanstandungsquoten gekommen; 2024 waren es 45% und 2023 40% der Betriebe gewesen. Zwar können die Quoten laut BVL nicht zu statistischen Zwecken herangezogen werden. Denn die kontrollierten Flächen seien risikoorientiert ausgewählt worden und gehörten beispielsweise zu Betrieben, die in der Vergangenheit auffällig gewesen seien. Dennoch stellt die Braunschweiger Behörde fest, dass die Beanstandungsquoten der Vorjahre "deutlich über der des Jahres 2025 liegen". Sie führt das darauf zurück, dass das Thema bei Beratungen häufiger angesprochen wurde. "Die Kontrollergebnisse könnten bedeuten, dass die verstärkte Aufklärung Auswirkungen in der Praxis hat", heißt es im Bericht. Insgesamt Verstöße bei einem Viertel der Betriebe Die Kontrolle der Gewässerabstände war einer von zwei Schwerpunkten bei der Prüfung des ordnungsgemäßen Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln; der andere war deren Anwendung bei Zierpflanzen. Insgesamt hatte es 2025 bei allen Anwendungskontrollen in 4.439 landwirtschaftlichen Betrieben - einschließlich Gartenbau und Forstwirtschaft - in 25% der Fälle einen Grund zur Beanstandung gegeben. Weiter nicht mehr zugelassene Produkte im Handel  Zudem war es im vergangenen Jahr bundesweit zu 2.221 Kontrollen in Handelsunternehmen gekommen, die Pflanzenschutzmittel zum Verkauf anbieten. Bei einem Fünftel der kontrollierten Unternehmen war laut Bericht mindestens ein Produkt angeboten worden, das eigentlich nicht mehr verkauft werden durfte. AgE