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28.07.2026

Energieholz immer wichtiger

Holz für die energetische Nutzung wird in der Schweiz immer wichtiger. Vor allem Hackholz gewinnt seit Jahren an Bedeutung und macht inzwischen 30% der gesamten Holzernte aus. Damit hat sich der Anteil von Energieholz innerhalb von zwei Jahrzehnten verdoppelt. Das zeigt die Forststatistik 2025, die jetzt von Bundesamt für Statistik (BFS) vorgelegt wurden. Diese Entwicklung führen die Statistiker in erster Linie auf die wachsende Nachfrage nach Holz als erneuerbare Energiequelle sowie den Ausbau von Holzheizungen und Wärmeverbünden zurück. Laut BFS wurden im vergangenen Jahr in den Schweizer Wäldern knapp 4,9 Mio. Kubikmeter Holz geerntet und auf den Markt gebracht; im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 55.000 Kubikmetern oder 1,1%. In den Jahren 2023 und 2024 war die Erntemenge hingegen rückläufig. Mit einem Gesamteinschlag von 3,2 Mio. Kubikmetern entfielen 2025 rund zwei Drittel der gesamten Holzernte auf Nadelbäume. Der Rest von mehr als 1,6 Mio. Kubikmetern war Laubholz. Dieses Verhältnis hat sich seit Jahren nicht wesentlich verändert. Stammholz hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Bedeutung verloren. Dieser Trend setze sich den Statistikern zufolge auch im Berichtsjahr fort. Dessen Ernte ging gegenüber dem Vorjahr um 0,1% zurück und belief sich auf knapp 2,2 Mio. Kubikmeter. Damit machte Stammholz nur noch rund 45% der gesamten Holzernte aus; 2003 waren es noch fast 70%. Auch die Industrieholzernte war rückläufig. Mit etwa 0,5 Mio. Kubikmetern lag sie um 0,7% unter dem Vorjahreswert. Damit stellte dieses Holzsortiment etwa 10% des gesamten Jahreseinschlags. AgE