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27.02.2026

2025 brachte eine Rekordernte

Deutschlands Gemüsebauern haben 2025 eine Rekordernte eingebracht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden insgesamt 4,52 Mio. Tonnen Gemüse geerntet; das war die größte Menge seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990. Gegenüber 2024 stieg das Gemüseaufkommen um 8,1%, und der Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 wurde sogar um 13,2% übertroffen. Gemüse wurde 2025 auf insgesamt 5.960 Betrieben angebaut. Diese weiteten die dafür notwendige Fläche gegenüber dem Vorjahr um 3,9% auf 131.700 Hektar aus. Nach wie vor findet die Gemüseproduktion vorwiegend im Freiland statt. Dieses Areal wurde von den Landwirten um 3,9% auf rund 130.400 Hektar vergrößert. Der Anbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, wurde um 0,8% auf 1.250 Hektar ausgedehnt. Erstmals waren Speisezwiebeln die Gemüseart mit der größten Erntemenge in Deutschland; die Produktionsmenge stieg gegenüber 2024 kräftig um 21,4% auf rund 903.300 Tonnen. An zweiter Stelle standen Karotten mit 865.700 Tonnen und einem Plus von 1,8%, gefolgt von Weißkohl mit 507.500 Tonnen und Einlegegurken mit 197.600 Tonnen. Im geschützten Anbau konnte 2025 die Erntemenge um 4,3% auf 219.200 Tonnen gesteigert werden. Führend waren hier Tomaten mit 108.600 Tonnen. Salatgurken brachten 66.700 Tonnen und Paprika 18.500 Tonnen. Nach Angaben von Destatis wurden 2025 rund 16% der gesamten Gemüseanbaufläche ökologisch bewirtschaftet. Auf das Biosegment entfielen 13,2% der gesamten Erntemenge. Gegenüber 2024 wurde die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche um 6,4% auf rund 20.600 Hektar erweitert. Deutlich stärker legte die Erntemenge zu, nämlich um 12,6% auf 597.000 Tonnen. Der größte Teil der Anbaufläche im Bio-Gemüseanbau entfiel mit 3.340 Hektar auch 2025 auf Karotten. AgE