Siliermitteleinsatz in Grassilage

Siliermittel dienen der Verbesserung des Silierergebnisses. Durch Zugabe von chemischen Wirkstoffen und/oder von Milchsäurebakterien wird der Gärprozess in Silage auf unterschiedliche Art und Weise beeinflusst.

Erhöht man beispielsweise die Anzahl der Milchsäurebakterien im Siliergut, wird dadurch die Konkurrenzsituation gegenüber den Schaderregern verbessert. Man unterscheidet zwischen homofermentativen und heterofermentativen Bakterien.

Homofermentative Milchsäurebakterien nutzen den Zucker, um in erster Linie Milchsäure zu bilden. Diese senkt den pH-Wert auf ein Niveau, welches die Aktivitäten der meisten Gärschädlinge unterbindet (Verbesserung der Gärqualität). Heterofermentative Milchsäurebakterien hingegen vergären den Zucker zu Essigsäure.

In Kombination mit einem ausreichend tiefen pH-Wert werden dadurch die Hefen für die Nacherwärmung in ihrer Aktivität gehemmt (Verbesserung der aeroben Haltbarkeit der Silage im Verfütterungszeitraum). Bei chemischen Siliermitteln ist eine gleiche Unterscheidung zu treffen.

Erste Voraussetzung für den Erwerb eines Produktes besteht folglich darin, zu wissen, welches vorrangige Ziel mit dem Siliermittelzusatz angestrebt werden soll.

Die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes geeigneter Siliermittel sollte man sich an zwei objektiv darstellbaren Parametern vor Augen halten:

  • Trockenmasseverluste: lassen sich durch Siliermitteleinsatz um 2/3 reduzieren
  • Höhere Energiedichte

Weitere Parameter sind:

  • bessere Proteinqualität
  • höhere Verdaulichkeit
  • verbesserte Schmackhaftigkeit

Wir beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie ihren Ansprechpartner vor Ort.

Nutzen Sie auch unseren spezialisierten Laborservice der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel.
Auch für die beste Silage gilt der Grundsatz: Erst testen - dann füttern!
Nähere Informationen finden sie hier: Futtermittelanalyse

 

 

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