Rebschnitt an der Ahr weitestgehend abgeschlossen

Wie im Obstbau wird auch im Weinbau in der winterlichen Übergangszeit weiter gearbeitet. Aufgrund der günstigen Witterungsverhältnisse ist der Rebschnitt weitestgehend abgeschlossen, so war es den Winzern sehr früh möglich, kurz nach der Weinlese mit den anstehenden Arbeiten zu beginnen, obwohl laut weinbautechnischer Sicht erst nach komplettem Laubabwurf mit dem Rebschnitt begonnen werden soll. Da dies durch die aufwendige Arbeit nicht allen Winzern möglich ist, wird durchaus früher mit dem Schnitt begonnen.

Viele Winzer nutzen den Vorschnitt, der auch mit Maschinen durchgeführt werden kann. So wird mit dem Vorschneider an der Geierraupe der grobe Schnitt erledigt. Hierbei gilt natürlich die Voraussetzung, dass die Weinberge mit der Raupe befahrbar sind. Eine weitere Arbeitserleichterung sind die modernen Akkuscheren, die mit einem Hochleistungsakku die Arbeit wesentlich erleichtern. Der letzte endgültige Schnitt erfolgt aber immer per Hand.

Meist werden beim Vorschnitt drei Ruten stehen gelassen, um beim endgültigen Schnitt die richtige Erziehung  der Rebe durchführen zu können. Beim Rebschnitt  wird bereits die Ertragsregulierung für die neue Saison festgelegt.

Nach dem Schnitt erfolgen die Biegearbeiten. Hier werden die beschnittenen Ruten nach verschiedenen Methoden am Draht beziehungsweise am Pfahl fixiert. Auch hier gibt es verschiedene Geräte wie den Belibinder oder Akkubindegeräte, die diesen Arbeitsvorgang wesentlich erleichtern.

Alle Geräte und Werkzeuge die für den Rebschnitt und die Biegearbeiten benötigt werden, sind in unserer Geschäftsstelle Bad Neuenahr erhältlich. Die Mitarbeiter der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel beraten Sie gerne.

 

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