Kartoffeln richtig einlagern

Ab Ende August beginnt die Ernte der Lagerkartoffeln.

Es gibt einige wichtige Aspekte, die bei der Einlagerung beachtet werden müssen. Denn nur wenn die Bedingungen geeignet sind, lassen sich die Kartoffeln monatelang lagern.

Knollen, die Sie einlagern möchten, sollten erst dann geerntet werden, wenn sie voll abgereift sind. Der optimale Zeitpunkt dafür ist etwa 2 bis 3 Wochen nachdem das Kraut abgestorben ist. Solange das Kraut noch grün ist wachsen die Knollen noch und lagern Stärke ein. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Ernte auch bereits möglich, allerdings müssen die geernteten Kartoffeln dann auch sofort verzehrt werden.

Wenn die Kartoffeln geerntet werden können, entfernen Sie zunächst das Laub. Da die Knolle sehr empfindlich ist, ist eine vorsichtige Ernte mit Hilfe einer Grabegabel oder Kartoffelhacke zu empfehlen. Diese können Sie in Ihrem Raiffeisen-Markt erwerben.

Hilfreich für den Transport vom Garten in den Keller sind so genannte Erntekörbe aus Kunststoff. Für die Lagerung eignen sich große Holzkisten, die es auch in Ihren Raiffeisen-Märkten zu kaufen gibt.

Kartoffeln, die leicht beschädigt sind, sollten Sie bei der Ernte sofort aussortieren, da diese sonst zu schnell faulen.

Optimal für die Lagerung der Knollen sind dunkle, kühle und trockene Räume. Die richtige Lagertemperatur liegt zwischen 4 und 8 Grad. Sorgen Sie dafür, dass die Räume gut durchlüftet werden, damit die Kartoffeln nicht faulen.

Ab und an sollten Sie die Knollen in ihrem Lager auf Faulstellen oder Keime kontrollieren.
Faulende Kartoffeln müssen sofort aussortiert werden, da die Fäule auf die übrigen Kartoffeln übergehen kann. Bereits gekeimte Kartoffeln sollten ebenfalls aussortiert und schnell verzehrt werden.

 

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