Informationen für Jagd und Forst


Für alle die Qualität aus Erfahrung suchen.

In Kooperation mit Inhoffen Samen bietet der Raiffeisen-Markt in Euskirchen-Stotzheim Informationen und entsprechendes Pflanzmaterial rund um die Wildäsung an.

 


Verblühtes bei Rhododendren ausbrechen

Die Rhododendren (Singular: das Rhododendron, griechisch für „Rosenbaum“) gehören zu der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Mit etwa 1000 Arten ist es eine große Gattung.

Tipp:

Entfernen Sie welke Blütenstände sofort aus den Rhododendren. Die Entwicklung von Samen wird dadurch unterbunden, sodass junge Pflanzen nicht geschädigt werden. Nehmen Sie den Blütenstand zunächst vorsichtig in die Hand und brechen ihn dann mit einem kleinen Ruck aus. Achten Sie auf neue Knospen: Diese dürfen keinesfalls beschädigt werden, da aus ihr die Blüten für das kommende Jahr wachsen.


 

Die Rose – Königin der Blumen

Nur Züchtungen, die höchsten Qualitätsansprüche genügen, bestehen die strengsten Prüfungen des ADR-Tests. ADR steht für Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfungen und zählt zu den strengsten Prüfungen für Rosen in der ganzen Welt. Neben Schönheit und Reichhaltigkeit der Blüten werden das Pflanzenwachstum, die Winterhärte und der Duft geprüft. Dabei gilt das besondere Augenmerk der natürlichen Widerstandsfähigkeit der Rose gegen Krankheiten.

Fachliche Kompetenz

Bevor unsere Rosen in den Prüfgärten dem strengen Urteil einer unabhängigen Jury und dem Bund deutscher Baumschulen unterzogen werden, durchlaufen sie eine dreijährige Testphase an elf unterschiedlichen Standorten in Deutschland und die Prüfung durch das Bundessortenamt.

Qualitätsbeweis

Unsere neuen Züchtungen müssen unter verschiedenen Bedingungen beweisen, was sie können. Dabei dürfen keinerlei Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Erst wenn sie diese Prüfung mit Auszeichnung bestanden haben, erhalten sie das ADR-Siegel

ADR-geprüfte Rosen – Qualität und Schönheit für noch mehr Freude an Ihrem Garten!

 

Prämierte Schönheiten – erhältlich in unserem Raiffeisen-Markt
  • Bonica 82 ®
  • Wuchs: Bekannte Beetrose mit guten bodendeckenden Eigenschaften, außerordentlich frosthart, für extreme Lagen geeignet. Wuchshöhe: 60-80 cm

    Blüte: Zartrosa, gefüllte Blüten, 5-10 Blüten pro Stiel. Blüht überaus reich und lange bis zum Frost, sehr regenfest.

    Standort: Wählen Sie einen sonnigen Standort. Falls dort bereits Rosen gestanden haben, müssen Sie den Boden tiefgründig (bis zu 30 cm) auswechseln.

    Pflanzung: Heben Sie die Pflanzlöcher in doppelter Topfgröße aus, entfernen Sie den Topf und wässern Sie ausreichend bei der Pflanzung. Danach drücken Sie die Erde fest an. Zu Beginn des Frühjahrs versorgen Sie die Rose mit dem Rosendünger

  • La Sevillana ®
  • Wuchs: Bekannte rote Beetrose, robust und winterhart. Wuchshöhe: 60 cm

    Blüte: Blutrote Blüten, 5-8 Blüten pro Stiel, gute Beet- und Gruppenrose.

    Standort: Wählen Sie einen sonnigen Standort. Falls dort bereits Rosen gestanden haben, müssen Sie den Boden tiefgründig (bis zu 30 cm) auswechseln.

    Pflanzung: Heben Sie die Pflanzlöcher in doppelter Topfgröße aus, entfernen Sie den Topf und wässern Sie ausreichend bei der Pflanzung. Danach drücken Sie die Erde fest an. Zu Beginn des Frühjahrs versorgen Sie die Rose mit einem Rosendünger.

  • Garden of Roses ®
  • Wuchs: Sehr kompakt wachsende Beetrose, ideal zur Bepflanzung von kleinen Gärten. Wuchshöhe: 40-50 cm

    Blüte: Nostalgische, reich gefüllte Blüte.

    Standort: Wählen Sie einen sonnigen Standort. Falls dort bereits Rosen gestanden haben, müssen Sie den Boden tiefgründig (bis zu 30 cm) auswechseln.

    Pflanzung: Heben Sie die Pflanzlöcher in doppelter Topfgröße aus, entfernen Sie den Topf und wässern Sie ausreichend bei der Pflanzung. Danach drücken Sie die Erde fest an. Zu Beginn des Frühjahrs versorgen Sie die Rose mit einem Rosendünger.

  • Lichtköniging Lucia ®
  • Wuchs: Öfterblühende Strauchrose, sehr robust und widerstandsfähig. Wuchshöhe: 100-150 cm

    Blüte: Zitronengelbe Blüten, reicher, leuchtender Blütenflor oft bis zum Frost blühend.

    Standort: Wählen Sie einen sonnigen Standort. Falls dort bereits Rosen gestanden haben, müssen Sie den Boden tiefgründig (bis zu 30 cm) auswechseln.

    Pflanzung: Heben Sie die Pflanzlöcher in doppelter Topfgröße aus, entfernen Sie den Topf und wässern Sie ausreichend bei der Pflanzung. Danach drücken Sie die Erde fest an. Zu Beginn des Frühjahrs versorgen Sie die Rose mit einem Rosendünger.

    Tipp: 

    Verblühtes abschneiden

    Nach der ersten Blüte (Juni/Juli) sollten Sie bei allen öfter blühenden Rosen alles Verblühte entfernen. Somit erzielen Sie eine zweite Blüte ihrer Gartenrosen. Bei Strauch- und Kletterrosen genügt es, über dem nächsten oder übernächsten Blatt zu schneiden. Die Edel- und Beetrosen werden stärker geschnitten (bis zu 40 cm unterhalb des Verblühten). Blühfähige Triebe werden nur oberhalb des fünffach gefiederten Blattes gebildet. Setzen Sie deshalb die Rosenschere oberhalb des nächsten fünffach gefiederten Blattes an.

    Düngen nicht vergessen

    Nach der ersten Blüte sollten Sie ihren Rosen mit organischem Dünger, ein paar Händen voll Kompost oder etwas Brennnesseljauche versorgen.

    Vorsicht vor Pilzbefall

    Nässe auf den Blättern fördert den Pilzbefall (Sternrußtau oder auch Schwarzfleckenkrankheit genannt, Diplocarpon rosae). Gießen Sie daher die Rosen ein- bis zweimal pro Woche im Wurzelbereich.

    Falls es doch zu einem Pilzbefall kommt, empfehlen wir Boccacio ® Rosen Pilz-Frei.

    Bei Schädlingsbefall empfehlen wir Schädlingsfrei Careo ® Konzentrat. Hierbei handelt es sich um ein vollsystemisches Mittel gegen saugende und beißende Schädlinge wie Blattläuse, Zikaden, Weiße Fliege, Schildläuse, Woll- und Schmierläuse sowie Rüssel- und Blattkäfer, Minierer, Blattwespen, Wickler und Wollspinner.

    Beide Produkte können Sie selbstverständlich in unserem Raiffeisen-Markt käuflich erwerben.

    Wichtig: Blätter mit schwärzlichen Rostflecken oder mit weißem Mehltaubelag sollten Sie unbedingt sofort entfernen und vernichten um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern.


    Tomaten aus eigener Ernte

    Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist damit eng mit anderen Speisegewächsen wie der Kartoffel oder der Paprika verwandt. Um 1900 war die Tomate in Deutschland als Lebensmittel bekannt und ist besonders während der heißen Tage als erfrischendes Sommergemüse nicht mehr wegzudenken.

    Wer Tomaten selber anbauen möchte braucht dafür nicht mal einen Garten. Tomaten mögen es sonnig und windstill. Ideal ist ein Platz vor einer Südwand, wo die zurückgestrahlte Sonne für zusätzliche Wärme sorgt, während Wind und Regen abgehalten werden. Auf dem Balkon lassen sich Tomaten also ebenso gut züchten.

    Tipp:

    Pflegehinweise für einen gesicherten Anbau

    • Standortwahl (sonnig und windstill)
    • Erst Aussetzen wenn keine Frostgefahr mehr besteht (ab Mitte Mai) oder nachts abdecken
    • Pflanzdichte berücksichtigen (60 cm Pflanzabstand im Beet; große Töpfe für den Anbau auf dem Balkon)
    • Bei Regen mit Folie abdecken (Luft zwischen Pflanze und Folie gewährleisten, da sonst die Entwicklung von Fäulnispilzen gefördert wird!) oder an einem überdachten Platz aufstellen
    • Regelmäßige Bewässerung und ausreichende Nährstoffversorgung (kaliumreiche Dünger)
    • Rankhilfe anbringen
    • Junge Seitentriebe entfernen, diese nehmen den Früchten sonst die Energie zum Wachsen

     

    Nützliches Zusatzwissen:

    Tomatenblätter wirken mit ihrem durchdringenden Geruch gegen lästige Insekten . So können Sie bei Erdflohbefall in der Radieschenreihe Tomatenlaub als Mulch auslegen. Auch die Kohlfliege und der Kohlweißling im Kohlbeet oder die Reblaus lassen sich so vertreiben.  


    Erdbeeren – Eine süße Versuchung

    Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Anders als der Name vermuten lässt, zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten.

    Die Gartenerdbeere (Fragaria x ananassa) oder auch Kulturerdbeere ist die Nutzpflanze aus der Gattung der Erdbeeren. Sie entwickelte sich erst im 18. Jahrhundert mit der Einführung amerikanischer Arten. Erdbeeren sind in Deutschland die beliebteste Obstsorte. Erdbeermarmelade steht auf fast jedem Frühstückstisch und kann einfach & schnell selber zubereitet werden.

    Tipp:

    Erdbeermarmelade selbst gemacht!

    Zutaten

    • ca. 1 kg Erdbeeren, gewaschen, in kleine Stücke geschnitten
    • 500 g Gelierzucker (2:1)
    • 2 Zitronen oder 1 Päckchen Zitronensäure

    Zubereitung

    • Erdbeerstücke mit Gelierzucker und Zitronensaft bzw. Zitronensäure in einen Topf geben
    • Zutaten langsam erhitzen
    • Warme Fruchtmasse ständig rühren, sonst brennt sie an

    Man kann feststellen ob die Masse geliert, indem man einen Holzlöffel eintunkt und dann die Erdbeermasse abtropfen lässt. Wird der letzte Tropfen fest, kann die Marmelade in sterile Marmeladengläser abgefüllt werden.

    Guten Appetit!

     

    © Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH  zurück   nach oben
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